Ärzte Zeitung, 22.11.2011

Regionale Unterschiede bei Darmkrebsvorsorge

BERLIN (eb). Die Darmkrebsfrüherkennung wird in Deutschland regional sehr unterschiedlich in Anspruch genommen. Darauf weist das Zentralinstitut für die Kassenärztliche Versorgung in Deutschland (ZI) hin.

So zeige eine Auswertung des Versorgungsatlasses, dass im Saarland, in Bayern und in Berlin besonders oft Beratungen zur Früherkennung nachgefragt werden.

Bei der Früherkennungs-Koloskopie gibt es nach ZI-Angaben dagegen ein Nord-Süd-Gefälle.

So lag in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Berlin und in den neuen Bundesländern die Teilnahmerate im Jahr 2008 um ein Drittel höher als in den Süddeutschland.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Freizeitsportler gefährden ihre Herzgesundheit mit Doping

Fast jeder sechste Freizeitsportler nimmt inzwischen herzschädigende Arzneimittel zur Verbesserung von Fitness und Körperoptik. Vor allem der Anteil weiblicher User steigt. mehr »

Welche Bakterien mit uns U-Bahn fahren

In der Hongkonger U-Bahn sind morgens andere Keime zu finden als im abendlichen Berufsverkehr. Gefährlicher sind Metro-Linien mit höherem Verkehrsaufkommen aber wohl nicht, wie eine Studie ergeben hat. mehr »

Umsatzchancen von Hausärzten hängen stark von KV-Region ab

Niedrige Fallzahlen, aber teilweise auch niedrige Fallwerte: Hausärzte in Hamburg und Berlin haben es als Vertragsärzte nicht leicht. Ihre Kollegen in Thüringen und Sachsen-Anhalt erwirtschaften deutlich mehr. mehr »