Ärzte Zeitung, 09.07.2012

FDP: Ausgehverbot für Jugendliche ist "Farce"

STUTTGART (dpa). Die FDP sieht in den Plänen von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) für ein verschärftes abendliches Ausgehverbot für Minderjährige eine "Farce".

"Schröder präsentiert hier einen Papiertiger zur Beruhigung der konservativen Klientel", sagte FDP-Bundesvize Birgit Homburger.

Das einzig probate Mittel gegen das Komasaufen sei eine verbesserte Prävention. Schröder will den Jugendschutz bei Konzerten und Vereinsfesten strenger regeln.

Demnach sollen öffentliche Veranstaltungen mit Alkoholausschank nach 20 Uhr für Jugendliche unter 16 tabu sein.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Die häufigsten Fehler bei der Opioid-Therapie

Nehmen Patienten Opioide ein, müssen sie einiges beachten. Manches Missverständnis und mancher Einnahmefehler können Ärzte mit zwei Sätzen der Erklärung ausräumen. mehr »

Spahn bleibt bei Sprechstundenzeiten hart

Das Termineservicegesetz wird nachgebessert werden, aber nicht bei den Sprechstundenzeiten. Das stellt Jens Spahn beim Neujahrsempfang des Hausärzteverbands klar. mehr »

Wenn die Klinik-IT gehackt wird

Bei Hackerattacken auf Kliniken und Praxen sind Patienten, Ärzte und Hersteller betroffen. Welche Risiken bestehen und welche Gegenmaßnahmen wirksam sind, erörtern Medizinrechtler. mehr »