Ärzte Zeitung, 20.08.2012

Bundesregierung

Betreuungsquote in Kitas liegt bei 25 Prozent

BERLIN (ras). Rund 517 000 Kinder unter drei Jahren wurden im März 2011 in Deutschland in einer Kindertageseinrichtung oder durch eine Kindertagespflegeperson betreut.

Diese offiziellen Zahlen hat nun die Bundesregierung im Dritten Zwischenbericht zur Evaluation des Kinderförderungsgesetzes mitgeteilt. Dies entspreche einer Betreuungsquote von bundesweit 25,4 Prozent.

Im Vergleich zum Vorjahr sei diese um 2,3 Prozentpunkte gestiegen. Bis zum August 2013 müssten allerdings noch 233 000 Betreuungsplätze geschaffen werden, um das auf dem so genannten "Krippengipfel" anvisierte Ziel von 750 000 Plätzen zu erreichen.

Nach Angaben der Regierung werden 25,9 Prozemt aller Einjährigen sowie 47,2 Prozent aller Zweijährigen außer Haus betreut. Die Quote bei den unter einjährigen Kindern liege bei 2,6 Prozent.

In den fünf neuen Bundesländern wird fast jedes zweite Kind unter drei Jahren in einer Kindertagesstätte oder in der Tagespflege betreut. In den westdeutschen Bundesländern sind es hingegen nur 20 Prozent. Die höchste Betreuungsquote (56,1 Prozent) kann das Land Thüringen ausweisen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Jeder dritte Brustkrebs im MRT übersehen

MRT-Bilder helfen, Brustkrebs früh aufzuspüren – doch in vielen Fällen gelingt das nicht. Eine niederländische Studie ergab: Jedes dritte Karzinom ist im MRT übersehen worden. mehr »

Neun Millionen Klinik-Infektionen jährlich

15:41Infektionen in Kliniken und Pflegeheimen sind in Europa ein großes Problem. Jährlich infizieren sich dort rund neun Millionen Bürger, berichtet die EU-Seuchenbehörde. Zwei Gründe sind dafür ausschlaggebend. mehr »

Bangen und Hoffen bei Auslands-Briten

Das Ringen um einen Brexit-Vertrag geht auf die Zielgerade. Doch für EU-Bürger auf der Insel und Auslands-Briten ist es eine Zeit des Wartens. Das macht Großbritannien für qualifizierte Fachkräfte nicht attraktiver, meine unser Blogger Arndt Striegler. mehr »