Ärzte Zeitung, 13.05.2013

Demografie

Lieberknecht fordert klare Vorgaben

ERFURT.. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat einen "Demografiecheck" für neue Gesetze, Auflagen und Förderprogramme gefordert.

Bevölkerungsrückgang und alternde Gesellschaft hätten Auswirkungen auf Entscheidungen nicht nur für den Arbeitsmarkt, sondern für Sozialsysteme, Infrastruktur, Verkehr oder öffentliche Kassen.

"Das erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit und klare Maßgaben", sagte die Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz vor dem Demografiegipfel der Bundesregierung am Dienstag in Berlin.

"Wir müssen noch mehr Modellprojekte entwickeln", meinte Lieberknecht. Selbst Regionen und Städte, die nicht schrumpften, müssten sich auf Veränderungen einstellen.

Im Jahr 2060 werden nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Osten ein Drittel weniger Menschen leben als heute. Im Westen wird mit einem Rückgang von 18 Prozent gerechnet. Jeder Dritte wird dann 65 Jahre oder älter sein. (dpa)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zufallsbefunde – Wer sucht, der findet

Bei der bildgebenden Diagnostik kann es vorkommen, dass unerwartet ein Befund jenseits des eigentlichen Anlasses auftaucht. Das sollte man den Patienten klarmachen – vorher. mehr »

Streit um "Strafgebühr" im Krankenhaus

KBV-Chef Gassen fordert für Patienten, die mit Bagatellerkrankungen in die Notfallambulanz der Kliniken kommen, eine Gebühr. Das hält die DKG für "schlicht falsch". Die Linke mutmaßt: "Notaufnahmen nur für Reiche"? mehr »

Das hilft bei "Fettleber"

Patienten mit nichtalkoholischer Fettleber können sich selbst helfen - indem sie gesünder leben. Forscher haben Biomarker ausfindig gemacht, die offenbar die Veränderung der Leberfibrose vorhersagen können. mehr »