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Demografie

Lieberknecht fordert klare Vorgaben

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ERFURT.. Thüringens Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) hat einen "Demografiecheck" für neue Gesetze, Auflagen und Förderprogramme gefordert.

Bevölkerungsrückgang und alternde Gesellschaft hätten Auswirkungen auf Entscheidungen nicht nur für den Arbeitsmarkt, sondern für Sozialsysteme, Infrastruktur, Verkehr oder öffentliche Kassen.

"Das erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit und klare Maßgaben", sagte die Vorsitzende der Ministerpräsidentenkonferenz vor dem Demografiegipfel der Bundesregierung am Dienstag in Berlin.

"Wir müssen noch mehr Modellprojekte entwickeln", meinte Lieberknecht. Selbst Regionen und Städte, die nicht schrumpften, müssten sich auf Veränderungen einstellen.

Im Jahr 2060 werden nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Osten ein Drittel weniger Menschen leben als heute. Im Westen wird mit einem Rückgang von 18 Prozent gerechnet. Jeder Dritte wird dann 65 Jahre oder älter sein. (dpa)

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