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Kampf gegen Keime

Forscher: Ärzte können Beitrag leisten

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BERLIN. In der Grippesaison verlangen Patienten von ihren Ärzten schnell Antibiotika. Das stößt auf Kritik. "Eine klare Unterscheidung von viraler und bakterieller Infektion ist notwendig, um in der ambulanten Versorgung den Antibiotikaverbrauch zu reduzieren", sagte die Hygienewissenschaftlerin der Charité Professor Petra Gastmeier am Montag in Berlin.

Der Kampf gegen multiresistente Keime erfordere daher eine Verhaltensänderung auch bei niedergelassenen Ärzten. Nur der gezielte Einsatz von Antibiotika nach einer gesicherten Diagnose erhalte deren Wirksamkeit, sagten Gastmeier und Oliver Schacht, Vorsitzender des Unternehmensverbands Bio Deutschland, im Vorfeld des Europäischen Antibiotikatages am Freitag, 18. November.

Die Wirtschaft arbeitet an immer schnelleren Diagnosewerkzeugen. Noch ist deren Marktdurchdringung eher gering, sagen Experten. (af)

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