Ärzte Zeitung, 05.04.2011

Arzneirabatte sparen 1,1 Milliarden Euro

BERLIN (fst). Die gesetzlichen Krankenkassen haben im vergangenen Jahr 1,117 Milliarden Euro durch Rabattverträge für Arzneimittel gespart. Diese Berechnung hat der Deutsche Apothekerverband (DAV) vorgelegt.

Danach hätten die Kassen 270 Millionen Euro mehr durch Rabatte gespart als noch im Jahr 2009. Damals betrug die Einsparsumme noch 846 Millionen Euro, so der DAV.

Der Verband forderte, die Kassen müssten "ihre erzielten Einsparungen endlich im Detail offenlegen, um Aufwand und Nutzen beurteilen zu können", so der DAV-Vorsitzende Fritz Becker.Von den 1,117 Milliarden entfielen 454 Millionen auf das AOK-System und 417 Millionen Euro auf die Ersatzkassen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vorsicht vor Keimen im Weihwasser!

Bei Grippewellen ist auch in Kirchen die Infektionsgefahr erhöht. Die Erzdiözese Paderborn mahnt Vorsicht bei Weihwasser an, Alternativen gibt es auch zum Friedensgruß. mehr »

Beim Jobsharing nur geringer Spielraum

Ärzte mit Jobsharing-Assistenten, die falsch abrechnen und noch dazu über die erlaubte Leistungsausweitung hinaus, sollen laut BSG beide Verfehlungen zu spüren bekommen. mehr »

Pflegeversicherung 2.0 – jetzt auch mit Steuerzuschuss?

Über den Bundesrat soll ein Paradigmenwechsel in der Finanzierung der Pflegeversicherung herbeigeführt werden. mehr »