Ärzte Zeitung, 25.08.2011

Spargesetze senken Verordnungskosten im Südwesten

STUTTGART (fst). Die Arzneispar-Gesetze der Bundesregierung aus dem vergangenen Jahr zeigen in Baden-Württemberg Wirkung. In der Südwest-KV sind im ersten Quartal 2011 die Arzneiausgaben zu Lasten der gesetzlichen Kassen "erstmals seit Jahren deutlich gesunken", teilte die KV am Mittwoch mit.

Nach Angaben von KV-Chef Dr. Norbert Metke reduzierten sich die Ausgaben um etwa drei Prozent von 940 Millionen (2010) auf 912 Millionen Euro im ersten Quartal des laufenden Jahres. Es zeige sich, dass "Ärzte in Baden-Württemberg weiterhin sparsam mit Verordnungen umgehen". Gleichermaßen positiv sei, dass der Regressdruck bei den Ärzten sinke.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Mütter stellen früh die Weichen für Babys Gesundheit

Dicke Mutter = dickes Baby: Diese Gleichung geht oft auf - leider. Ernährungs-Experten tauschen sich daher auf einem Kongress über den frühen Einfluss der mütterlichen Ernährung u.a. auf das Diabetesrisiko des Kindes aus und geben Tipps. mehr »

Würden Ärzte Gröhe wählen?

In einer großen Umfrage fragten wir Ärzte: "Wenn der Bundesgesundheitsminister direkt vom Volk gewählt werden könnte, wen würden Sie wählen?" Lesen Sie hier die Antwort. mehr »

Bei Dauerschmerz leidet auch das Gedächtnis

Wird der Geist träger, geht das zulasten von Lebensqualität und Unabhängigkeit. Eine US-Studie hat den Einfluss anhaltender Schmerzen auf Kognition und Demenzrisiko untersucht. mehr »