Ärzte Zeitung, 16.07.2013

Umweltminister

Flüsse vor Arzneien schützen!

OBERHOF. Die Rückstände von Medikamenten im Abwasser und in Flüssen sollen verringert werden.

Das haben die Umweltminister der Bundesländer kürzlich bei einem Treffen im thüringischen Oberhof gefordert. Die Bundesregierung wurde gebeten, sich für ein europaweites Monitoring einzusetzen.

Darauf aufbauend soll sie ein abgestimmtes Vorgehen beschließen, das den Eintrag von Arzneimitteln in Gewässer verhindert. Dazu gehöre etwa, Verbraucher verstärkt über die Entsorgung von Medikamenten zu informieren.

Der Bund solle außerdem prüfen, in welchem Rahmen die Pharmahersteller an den Kosten der Maßnahmen beteiligt werden können. (rbü)

Topics
Schlagworte
Arzneimittelpolitik (7621)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »