Ärzte Zeitung, 16.07.2013

Umweltminister

Flüsse vor Arzneien schützen!

OBERHOF. Die Rückstände von Medikamenten im Abwasser und in Flüssen sollen verringert werden.

Das haben die Umweltminister der Bundesländer kürzlich bei einem Treffen im thüringischen Oberhof gefordert. Die Bundesregierung wurde gebeten, sich für ein europaweites Monitoring einzusetzen.

Darauf aufbauend soll sie ein abgestimmtes Vorgehen beschließen, das den Eintrag von Arzneimitteln in Gewässer verhindert. Dazu gehöre etwa, Verbraucher verstärkt über die Entsorgung von Medikamenten zu informieren.

Der Bund solle außerdem prüfen, in welchem Rahmen die Pharmahersteller an den Kosten der Maßnahmen beteiligt werden können. (rbü)

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Arzneimittelpolitik (7144)

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