Ärzte Zeitung online, 16.01.2018

Kostenübernahme

Cannabis: Kassen geben öfter ihr Placet

BERLIN. Die Genehmigungsquote der Kassen für Anträge auf Kostenerstattung von Cannabis ist im Verlauf des Vorjahres gestiegen. Die Bundesregierung berichtet unter Verweis auf einen Bericht des GKV-Spitzenverbands im September von einer Quote von 57 Prozent.

und 43 Prozent der bis dato gestellten 12.000 Anträge seien abgelehnt worden, heißt es in der Antwort auf eine Frage der SPD-Abgeordneten Sabine Dittmar. Neuere Zahlen, die bei der AOK, Barmer und Techniker erhoben wurden, weisen auf eine Genehmigungsquote von bis zu 64 Prozent hin.

Zum Streit führt offenbar häufig die Befristung der Kostenübernahme. Das Sozialgericht Hildesheim hat Ende November einem gegen seine Kasse klagenden Versicherten Recht gegeben (Az. S32 KR 4041/17 ER). (fst)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Kokain auf Brust und Herz schlägt

Down nach dem High: Ein junger Mann kommt mit Brustschmerzen in die Notaufnahme, er hat am Tag zuvor Kokain konsumiert. Die Diagnostik ergibt einen überraschenden Befund. mehr »

Fehlerquelle Entlassbriefe

Unbekannte Abkürzungen und Therapieempfehlungen, die nicht zum Befund passen: Eine Umfrage unter Hausärzten deckt Verbesserungspotenzial in Entlassbriefen auf. mehr »

Paracetamol bei Senioren wohl ganz sicher

Paracetamol ist "ein sicheres Schmerzmittel erster Wahl" bei älteren Patienten, so französische Forscher in der lange währenden Diskussion um das Schmerzmittel. Ausnahme: Senioren mit Diabetes. mehr »