Ärzte Zeitung, 02.04.2014

Hausärztemangel

In Thüringen fließt Geld für neue Praxen

WEIMAR. Der Landesausschuss der Ärzte und Krankenkassen hat in Thüringen den Planungsbereich Zeulenroda-Triebes bei Gera als hausärztlich drohend unterversorgt ausgewiesen sowie in 14 Fällen einen zusätzlichen lokalen Versorgungsbedarf festgestellt.

Nachdem die Bedarfsplanungsreform vor einem Jahr die Zahl der offenen Arztsitze mehr als halbierte, greift der Landesausschuss korrigierend ein. Vor allem in kleinen, ländlichen Grundzentren gibt es Investitionspauschalen (60.000 Euro) für die Gründung einer Praxis sowie 15 000 Euro für Zweigpraxen.

Ein zweistelliger Millionenbetrag steht ingesamt zur Verfügung. Meist werden Hausärzte gesucht, auch für Augenärzte wird Unterversorgung erwartet. (rbü)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So alt sind die Ärzte in Deutschland

Fast jeder dritte niedergelassene Arzt in Deutschland ist jenseits der 60. Wir zeigen in Grafiken, in welchen Fachbereichen die Vergreisung besonders stark ist. mehr »

Deutschland will Zuckerberg bezwingen

Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten. Das erschwert eine gesundheitsbewusste Ernährung, so die Kritik beim 2. Zuckerreduktionsgipfel. Die Politik will eingreifen. mehr »

Riskanter Psychopharmaka-Einsatz in Altenheimen?

Wie oft bekommen Bewohner deutscher Altenheime beruhigende Medikamente? Diese Frage widmet sich eine jetzt Studie. Anscheinend liegt manches im Argen. mehr »