Ärzte Zeitung, 13.05.2008

Künftige Ärzte wollen PJ vergütet haben

HANNOVER (cben). Die Medizinstudenten im Hartmannbund haben in einem Brief an die Niedersächsischen Landeskrankenhäuser die Vergütung des Praktischen Jahres gefordert.

"Mithilfe der Einführung einer PJ-Aufwands-Entschädigung erkennen Sie nicht nur die Arbeit eines Medizinstudenten im Praktischen Jahr in höherem Maße als bislang an, Sie schaffen auch eine frühzeitige Bindung junger und motivierter Studenten an Ihre Klinik."

Schon lange fordern die Medizinstudenten im Hartmannbund eine Vergütung des bisher meist unbezahlten PJ. Ihre Arbeit auf den Stationen sei unverzichtbar und umfasse 40 Wochenstunden, unterstrichen die Studenten. Für Nebenverdienste bleibe da keine Zeit, hieß es, von der Examensvorbereitung ganz zu schweigen.

Auch der Deutsche Ärztetag in Münster hatte sich im vergangenen Jahr für die Einführung einer PJ-Vergütung ausgesprochen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (19012)
Organisationen
Hartmannbund (749)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Zuckerbrot und Peitsche für Ärzte

Gesundheitsminister Spahn nimmt die "Hobbypraxen" ins Visier. Mehr Kontrolle, aber auch mehr Geld für Ärzte sieht der Entwurf des Terminservice- und Versorgungsgesetzes vor. mehr »

Deutlicher HIV-Anstieg in fast 50 Ländern

In fast 50 Ländern steigt die Zahl der HIV-Neuinfektionen – in manchen drastisch. Auf der Welt-Aids-Konferenz in Amsterdam beraten Experten in dieser Woche, wie sich der Trend aufhalten lässt. mehr »

Hoffnung auf wirksame Alzheimer-Therapie

Lässt sich der Krankheitsverlauf bei Alzheimer mittels Antikörper doch bremsen? Erstmals deutet sich ein solcher Erfolg in einer größeren Studie an. mehr »