Ärzte Zeitung, 20.10.2008

"Die CSU hat Wort gehalten"

Bayerns Hausärztechef lobt Regierung, Kritik von der KV

MÜNCHEN (sto). Der Chef des Bayerischen Hausärzteverbandes (BHÄV), Dr. Wolfgang Hoppenthaller, hat die Verabschiedung der neuen Regeln für Hausarztverträge durch den Bundestag begrüßt. "Die CSU und die Bayerische Staatsregierung haben Wort gehalten", sagte Hoppenthaller.

Es habe sich gezeigt, was die Hausärzteschaft erreichen kann, wenn sie geschlossen auftritt. Die Kassen seien nun verpflichtet, mit dem BHÄV einen solchen Vertrag außerhalb der KV zu schließen. Mit Blick auf die Ausschreibung der AOK Bayern sagte Hoppenthaller, die Kasse versuche offenbar die Gesetzesänderung zu unterlaufen, indem sie noch nach altem Recht einen Vertrag ausgeschrieben habe.

Bayerns KV-Chef Dr. Axel Munte kritisierte, mit dem neuen Paragrafen 73b werde der Gesetzgeber "die Vertreibung der Hausärzte aus dem KV-System" erreichen.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17876)
Krankenkassen (16817)
Organisationen
AOK (7156)
Personen
Axel Munte (292)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wenn Einsamkeit krank macht

Ein Alterspsychotherapeut warnt: Ältere Männer sind besonders häufig suizidgefährdet. Einsamkeit ist ein Grund dafür. mehr »

Diabetes-Experten sind besorgt

Schon bald könnten mehr Lebensmittel "schlechten Zucker" enthalten. Für die Industrie wird der Einsatz von Isoglukose profitabler. mehr »

PKV bekennt sich zur Innovationsoffenheit

Wird es mit der neuen GOÄ erschwert, Privatpatienten neue Leistungen anzubieten? Vom PKV-Verband kommt dazu ein klares Dementi. mehr »