Ärzte Zeitung, 10.12.2010

Hessen nimmt Klinikhygiene in die WBO auf

FRANKFURT/MAIN (ine). Die hessische Landesärztekammer sieht sich als Vorreiter in Sachen Klinikhygiene. Als eine der ersten Kammern hat die Organisation die Zusatzweiterbildung zum Thema Krankenhaushygiene in die Weiterbildungsordnung (WBO) aufgenommen.

Ziel ist, die ärztliche Kompetenz zu stärken. "Es ist ein wichtiger Schritt, um Infektionen in Krankenhäusern zu bekämpfen und Strategien einer frühzeitigen Vorbeugung zu entwickeln", so Ärztekammerpräsident Dr. Gottfried von Knoblauch zu Hatzbach.

Derzeit seien in Hessen nur 22 Fachärzte für Hygiene und Umweltmedizin im Einsatz. Der Gesetzentwurf zum hessischen Krankenhausgesetz sieht auch eine Verpflichtung der Kliniken zur Umsetzung der Hygienerichtlinien des Robert Koch Instituts vor.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

"Telemedizin ist für uns Landärzte die Zukunft"

Geringes Honorar, hoher Aufwand und auf bestimmte Diagnosen begrenzt – trotzdem setzen einige Ärzte auf die Videosprechstunde. Und das aus vielerlei Gründen. mehr »

Kein Darmkrebs-Screening ab 45 Jahren

Der GBA lehnt die Senkung der Altersgrenzen beim Darmkrebs-Screening ab. Dagegen soll das organisierte Einladungsverfahren zur Früherkennung ab Juli 2019 starten. mehr »

Was 100-Jährige von anderen unterscheidet

100-Jährige sind oft weniger krank als die Jüngeren. Worauf es ankommt, haben Forscher anhand von Daten von AOK-Versicherten herausgefunden. mehr »