Apotheker plus, 27.05.2011

Videokonferenz mit dem Apotheker statt Gang in die Offizin

NEU-ISENBURG (run). Von Angesicht zu Angesicht - das gewinnt im digitalen Zeitalter eine ganz neue Bedeutung. Freunde und Geschäftspartner besprechen sich heute mithilfe moderner Videotechnik und auch Besorgungen des Alltags können mit internetbasierter Kommunikationstechnik erledigt werden.

Dieser Trend macht auch vor den Apotheken nicht halt. Da bei einer Internetbestellung oft die Beratung auf der Strecke bleibt, setzt etwa das Unternehmen CoBox mit seinem gleichnamigen Terminal, in dem Kunden über Kamera und Mikrofon ihren Apothekenbesuch abwickeln, auf die Technik der Videokonferenz.

Die CoBox ist damit gewissermaßen eine Verschmelzung von herkömmlicher Offizin- und Versandapotheke. Erste Erfahrungen von Betreibern zeigen, dass es aber gar nicht leicht ist, eine für einen wirtschaftlichen Betrieb ausreichende Zahl an Kunden für diese Versorgungsform zu gewinnen.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor ist der Standort. Doch nicht allein das Fehlen einer Apotheke vor Ort zählt. Die neue Apothekenbetriebsordnung wird zudem zeigen, was künftig erlaubt ist und was nicht.

Lesen Sie mehr zum Thema "Neue Apothekenformen" in der nächsten Ausgabe von Apotheke + Marketing am 15. Juni.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Welcher Grippeimpfstoff ist für Senioren am besten?

Für ältere Menschen gelten spezielle Impf-Anforderungen, so die Deutsche Gesellschaft für Geriatrie. Sie hat daher Tipps für Hausärzte zusammengestellt. mehr »

Personalmangel in der Pflege gefährdet Patienten

Die Gesundheitspolitik der künftigen Regierung wird einen Schwerpunkt bei Pflege setzen müssen. Davon zeigten sich Fachleute im Vorfeld des Kongress Pflege überzeugt. mehr »

Trivalente Impfstoffe jetzt wegwerfen?

Nach der Empfehlung der STIKO zum Einsatz von tetravalenten Impfstoffen stellt sich die Frage: Was soll jetzt mit noch vorhandenen, trivalenten Impfstoffen geschehen? mehr »