Ärzte Zeitung, 22.11.2011

BVA an Bayern: Freistaat profitiert vom Fonds

BONN (fst). Das Bundesversicherungsamt (BVA) hat Kritik zurückgewiesen, der Gesundheitsfonds würde zu Umverteilungen zu Lasten einzelner Länder führen.

Der kürzlich vorgelegte Jahresausgleich 2010 zeige, "dass die zum Teil behaupteten milliardenschweren Belastungen einzelner Länder nicht der Realität entsprechen", sagte BVA-Präsident Maximilian Gaßner.

Das gelte vor allem für Bayern: Tatsache sei, dass der Freistaat sowohl 2009 (3,4 Millionen Euro) als auch 2010 (116,4 Millionen Euro) vom Fonds profitiert habe. Hinzu komme, dass im bundesweiten Finanzausgleich kein Geld umverteilt werde, dass einem einzelnen Land zusteht.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »