Ärzte Zeitung, 30.11.2011

Südwest-Kammer will genaue Zahlen zur Weiterbildung

STUTTGART (fst). Künftig soll in Baden-Württemberg die Zahl der Weiterbildungsstellen, der Ärzte in Weiterbildung und der angestellten Fachärzte präzise erhoben werden.

Einen entsprechenden Auftrag haben die Vertreter der Landesärztekammer ihrem Vorstand am vergangenen Samstag erteilt. Als eine Variante der Erhebung gilt, dass die Daten im Rahmen des Einzugs des Kammerbeitrages abgefragt werden.

Zur Begründung hieß es, es gebe bei der Diskussion um Ärztemangel unterschiedliche Prognosen darüber, wie viele Ärzte in den nächsten Jahren in Ruhestand gehen.

Zugleich mangele es an Zahlen dazu, wie viele Ärzte sich in Weiterbildung befinden. Unklar sei zudem, in welchem Weiterbildungsjahr sie sich befinden.

Ebenso gebe es keine Daten darüber, wie viele offene Weiterbildungsstellen es in den einzelnen Fächern gibt.

Topics
Schlagworte
Berufspolitik (17760)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Nutzen Antibiotika bei Dentaleingriffen?

Patienten mit Herzklappen-Ersatz haben nach zahnärztlichen Eingriffen womöglich ein erhöhtes Risiko für infektiöse Endokarditiden. Doch wie groß ist es und schützen Antibiotika? mehr »

"Die Haltung der Kassen ist irrational"

Die Vertragsärzte kauen schwer am schwachen Ergebnis der Honorarverhandlungen für 2018. Es sei fraglich, ob der aktuelle Mechanismus auf Dauer ein geeignetes Preisfindungsinstrument sei, so KBV-Chef Dr. Andreas Gassen. mehr »

Medizin vor Ökonomie - Kodex soll Prioritäten klarmachen

Medizinische Fachgesellschaften treten gegen die Ökonomisierung der Medizin an – mit einem Kodex. mehr »