Ärzte Zeitung, 12.01.2012

Silikon-Skandal: BKK Essanelle sichert Patientinnen Kulanz zu

DÜSSELDORF (maw). Die BKK Essanelle prescht als erste Kasse öffentlich vor und propagiert eine kundenorientierte Handhabung, seien ihre Versicherte von dem aktuellen Skandal um minderwertige Silikon-Kissen des Herstellers Poly Implant Prothèses (PIP) betroffen.

Diese Patienten könnten "kulante Lösungen im Rahmen der Entfernung der Brustimplantate erwarten", heißt es in einer Mitteilung.

Vorstand Guido Frings sieht die Kasse nach eigenen Angaben "aufgrund des Gesundheitsrisikos in der Verantwortung, in diesen Fällen großzügige Kostenbeteiligungen zu bieten."

Der Eigenanteil der Versicherten solle möglichst gering sein.

Lesen Sie dazu auch:
"PIP-Implantate ohne Riss halbjährlich kontrollieren"
Regierung nimmt sich Implantate zur Brust
Bei der PIP-Haftung sind Ärzte aus dem Schneider - fast
Düsseldorf und Hamburg führen bei PIP-Implantaten
UK: Klinikbetreiber gegen kostenlose PIP-Entnahme
AOK fordert schärferes Medizinprodukterecht
BKK Essanelle sichert Patientinnen Kulanz zu

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

TSVG-Dialog mit offenem Ende

Jens Spahn (CDU) und Vertreter der Ärzteschaft haben beim mit Spannung erwarteten Dialog in Berlin die Klingen gekreuzt. Am Ende blieben Perspektiven für Kompromisse. mehr »

Suizidgefahr – Warnhinweis für die Pille

Die Pille und andere hormonelle Verhütungsmethoden sind in Deutschland weit verbreitet. Auf mögliche Folgen für die Psyche sollen Anwenderinnen künftig verstärkt hingewiesen werden. mehr »

Impfmuffel gefährden globale Gesundheit

Mangelnde Impfbereitschaft zählt laut der WHO zu den gegenwärtig größten Gesundheitsrisiken der Welt. mehr »