Ärzte Zeitung, 28.02.2012

Südwesten will Hochleistungsmedizin konzentrieren

STUTTGART (fst). Die baden-württembergische Landesregierung ändert die Kriterien für die Investitionsförderung von Krankenhäusern.

Grün-Rot wolle "den Strukturwandel in der Krankenhauslandschaft aktiver als bisher begleiten und mitgestalten", sagte Ministerpräsident Winfried Kretschmann am Dienstag.

Es gehe darum, die stationäre Versorgung flächendeckend zu gewährleisten und Hochleistungsmedizin an einzelnen Standorten zu konzentrieren.

Die alte Landesregierung habe bei der Krankenhausfinanzierung "einen Antragsstau von rund einer Milliarde Euro hinterlassen", sagte Landesgesundheitsministerin Katrin Altpeter. Nun sollten die Mittel schrittweise bis 2016 erhöht werden.

Basis einer jeden Entscheidung seien die Vorgaben des jeweils aktuellen Landeskrankenhausplans. Dabei sollen Vorhaben, "die zur Weiterentwicklung der Vernetzung ambulant/stationär beitragen" Vorrang haben.

Priorität sollen unter anderem auch Bauvorhaben haben, die unmittelbar der Behandlung (beispielsweise Op-Bereich) dienen. Weitere Kriterien sind die "regionale Ausgewogenheit" der Förderung sowie die Vielfalt der Krankenhausträger.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Wenn Alzheimer nach frisch gebackenem Brot riecht

Erst lässt der Geruchssinn nach, dann treten Phantosmien auf – ein US-Neurologe berichtet über seine beginnende Demenz, und weshalb die frühe Diagnose für ihn wichtig war. mehr »

1,4 Millionen Krebstote für 2019 erwartet

In diesem Jahr könnten in der gesamten EU mehr Menschen an Krebs sterben als noch vor Jahren. Doch es gibt auch eine gute Entwicklung. mehr »

Alkoholverzicht ist gut gegen Vorhofflimmern

Eine kontrollierte Studie schafft Gewissheit: Menschen, die von Vorhofflimmern betroffen sind, können durch Alkoholabstinenz selbst etwas gegen ihre Herzrhythmusstörung tun. mehr »