Ärzte Zeitung online, 07.12.2012
 

KBV plant

Viel mehr Sitze für Psychotherapeuten

BERLIN. Die neue Bedarfsplanungsrichtlinie soll mehr als 1000 Sitze mehr für Psychotherapeuten vorsehen. Dies hat KBV-Vorstand Regina Feldmann am Freitag bekannt gegeben.

Die Richtlinie könne am 20. Dezember verabschiedet werden und am 1. Januar in Kraft treten. Danach folge eine sechsmonatige Übergangsfrist für die Länder, die Richtlinie umzusetzen.

Ziel der neuen Richtlinie sei die wohnortnahe Grundversorgung, sagte Feldmann bei der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung in Berlin.

Noch nicht geklärt ist der Umgang mit Sonderbedarfen und möglicherweise drohenden Situationen lokaler Unterversorgung.

Plichtweiterbildung im ambulanten Bereich angedacht

Die Kassenärztliche Bundesvereinigung plant Aktionen, um dem sich zumindest regional abzeichnenden Ärztemangel in der ambulanten Versorgung zu begegnen.

KBV-Chef Dr. Andreas Köhler hat sich für eine Pflichtweiterbildung im ambulanten Bereich ausgesprochen.

Die KBV arbeite an einem Aktionsplan für die Verankerung der Allgemeinmedizin in medizinischen Curricula. (af)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Statine mit antibakterieller Wirkung

Die kardiovaskuläre Prävention mit einem Statin schützt möglicherweise auch vor Staphylococcus-aureus-Bakteriämien. Das hat eine dänische Studie ergeben. mehr »

Das steht in der neuen Hausarzt-Leitlinie

Die brandneue S3-Leitlinie Multimorbidität stellt den Patienten als "großes Ganzes" in den Mittelpunkt – und gibt Ärzten eine Gesprächsanleitung an die Hand. mehr »

Jamaika – Paritätische Finanzierung ist vom Tisch

Ein neues Sondierungspapier zeigt: Die potenziellen Jamaika-Partner suchen nach dem kleinsten gemeinsamen Nenner in der Gesundheitspolitik. mehr »