Ärzte Zeitung online, 03.06.2015

Gassen

Jeder Fünfte kennt KBV-Kampagne

Seit 2013 läuft die KBV-Werbeoffensive "Wir arbeiten für Ihr Leben gern." Die KBV hat jetzt ein positives Zwischenfazit gezogen.

BERLIN. Fast jeder fünfte Bürger hat die Kampagne der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) mit dem Slogan "Wir arbeiten für ihr Leben gern" inzwischen wahrgenommen. 45 Prozent derjenigen, die sie wahrgenommen haben, finden sie sehr gut.

Darauf hat der Vorstandsvorsitzende der KBV, Dr. Andreas Gassen, anlässlich der dritten Neuauflage der Aktion am Mittwoch in Berlin hingewiesen.

Noch bis zum 11. Juni werden in mehr als 80 deutschen Städten mit über 100000 Einwohnern 4500 Plakate und weitere Formate mit neuen Motiven, auf denen echte Ärzte und Psychotherapeuten abgebildet sind und für ihren Arztberuf werben, zu sehen sein.

Nachwuchskampagne ein Wink an die Politik

Auch die Nachwuchskampagne "Lass Dich nieder" legt die KBV aufgrund des nach eigenen Angaben überwiegend positiven Feedbacks von Jungmedizinern neu auf.

Die neuen Plakate sind ab Ende Oktober bis Anfang November an 37 deutschen Hochschulmedizin-Standorten zu sehen.

"Die Nachwuchskampagne ist auch ein Wink an die Politik, die Niederlassung insbesondere in den ländlichen Regionen interessant zu gestalten", betonte KBV-Vorstand Regina Feldmann.

Die Ärzteorganisation wird Ende August die Ergebnisse ihrer laufenden Befragung von mehr als 6000 Versicherten vorstellen. Erster Trend: 92 Prozent schätzen die fachlichen Fähigkeiten ihrer Ärzte als gut oder sehr gut ein, sagte Gassen. (mam)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Hunde im MRT hygienischer als bärtige Männer

Ist es hygienisch, Hunde in MRT-Scanner zu legen, mit denen primär Menschen untersucht werden? Ja, legt eine Studie nahe: Bärtige Männer bergen höhere Kontaminationsrisiken. mehr »

Starke Konzentration wird im Fall Valsartan zum Klumpenrisiko

Noch ist die Risikobewertung im Fall Valsartan nicht abgeschlossen. Aber der Vorgang zeigt die Risiken der starken Marktkonzentration. mehr »

Die Gesundheit der Bombenkinder

Seit Jahrzehnten berichten viele Hibakusha – so nennt Japan seine Atombombenopfer – regelmäßig vor Schülern und Interessierten aus dem In- und Ausland von dem Grauen, das sie und ihre Angehörigen erlebten. mehr »