Ärzte Zeitung, 12.08.2015

AOK Baden-Württemberg

Facharztverträge fördern die Entlastungsassistentin

STUTTGART. Bei den Facharztverträgen von AOK Baden-Württemberg und Bosch BKK können Kardiologen und Gastroenterologen seit Juli sogenannte "Entlastungsassistentinnen in der Facharztpraxis" (EFA) einsetzen. Vergleichbar der Versorgungsassistentin in der Hausarztpraxis (VERAH) sollen diese vom Arzt delegierte Aufgaben übernehmen, die auf die Facharztgruppe zugeschnitten sind.

Bereits seit 2014 ist die EFA im PNP-Facharztvertrag bei Patienten mit Parkinson, Demenz, Epilepsie und MS im Einsatz. In der Kardiologie oder Gastroenterologie durchläuft die EFA eine 80-stündige Fortbildung zum Umgang mit bestimmten Krankheitsbildern und soll den Arzt vor allem bei betreuungsintensiven Patienten entlasten. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Morphin bei Herzinfarkt – unverzichtbar aber umstritten

Morphin bei Herzinfarkt-Patienten: Die Sicherheit des Schmerzmittels hat sich in einer aktuellen Studie bewährt. Zweifel über ein mögliches Risiko bleiben aber vorerst. mehr »

Zu viele Hausbesuche = Regress!

Zwei hessische Landärzte wurden in Regress genommen, weil sie deutlich mehr Hausbesuche als ihre Kollegen absolviert haben. Über 50.000 Euro sollen sie zurückzahlen. Die Ärzte verstehen die Welt nicht mehr - und wehren sich. mehr »

Tot oder nicht tot – das ist hier die Frage

Särge mit Ausgängen und Glöckchen um die Arme: Schon seit Jahrhunderten ziehen Wissenschaftler die Eindeutigkeit des Todes in Zweifel. Eine neue Ausstellung in Berlin zeigt Exponate, die dem Scheintod ein Schnippchen schlagen sollten. mehr »