Ärzte Zeitung, 25.10.2016
 

Südwesten

Runder Tisch zur Geburtshilfe beschlossen

STUTTGART. Mit einem "Runden Tisch Geburtshilfe" soll in Baden-Württemberg versucht werden, dem Trend zur Berufsaufgabe bei Hebammen entgegenzuwirken. Das hat am Samstag die Landesgesundheitskonferenz empfohlen, in der wichtige Akteure des Gesundheitswesens vertreten sind. Weiterhin beschloss das Gremium, dass Eckpunkte für eine künftige Versorgungsstruktur im Land erarbeitet werden sollen.

Der sektorenübergreifende Landesausschuss wird in diesen Prozess eingebunden. Dazu solle auch eine "am tatsächlichen Versorgungsbedarf der Bevölkerung orientierte Krankenhausplanung" gehören. Eine eigene Projektgruppe soll zudem beraten, wie die Chancen der Telemedizin mehr als bisher nutzbar gemacht werden können. (fst)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Wie Grippeviren ihr Erbgut steuern

Forscher haben nachgewiesen, wie Gene von Influenza-A-Viren an- und abgeschaltet werden. Die Erkenntnisse sollen die Entwicklung neuer Therapien vorantreiben. mehr »

6000 Euro Strafe für Informationen über Abtreibung

Wegen unerlaubter Werbung für Schwangerschaftsabbrüche hat das Amtsgericht Gießen am Freitag eine ortsansässige Allgemeinärztin zu 6000 Euro Geldstrafe verurteilt. mehr »

Mehr Transparenz soll die Wogen der SPRINT-Studie glätten

Der Streit um die SPRINT-Studie hält an. Im Fokus steht die genutzte Methode der Praxisblutdruckmessung, um die sich Gerüchte rankten. Jetzt hat die SPRINT-Gruppe für mehr Transparenz gesorgt. mehr »