Ärzte Zeitung, 17.11.2016

Tillich

Sachsen darf nicht Digitalisierung verschlafen

DRESDEN. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) wirbt für den Ausbau von Telemedizin-Projekten. Bislang sei es nicht gelungen, die Telemedizin und ihre Vorteile flächendeckend in die Regelversorgung zu überführen und zu finanzieren, sagte Tillich vor Krankenkassen-Vertretern in Dresden. "Das muss sich ändern." Eine breite Debatte über den Datenschutz sei wichtig, sagte der Ministerpräsident. "Andererseits müssen wir aufpassen, dass wir den digitalen Trend nicht verschlafen." In Sachsen gebe es das nötige Know-how und eine sehr gute Ausgangslage für Innovationen in der medizinischen Versorgung. "Ich möchte, dass wir diese Entwicklung positiv sehen und die Chancen betonen", so Tillich. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Vom Chefarzt zum Hausarzt-Assistenten

Selten dürfte es sein, wenn nicht einmalig: Dr. Roger Kuhn hat seinen Chefarztposten im Krankenhaus aufgegeben, um in einer Hausarztpraxis zu arbeiten – als Assistent. mehr »

Keine Notdienstpflicht für ermächtigte Krankenhausärzte

Muss ein ermächtigter Klinikarzt auch KV-Notdienst leisten? Nein, hat das Bundessozialgericht jetzt entschieden. mehr »

Wenn die Depressions-App zweimal klingelt

Smartphone-Apps könnten helfen, eine beginnende Depression oder ein hohes Suizidrisiko aufzuspüren. Lernfähige Algorithmen könnten ein verändertes Nutzerverhalten erkennen – und notfalls Alarm schlagen. mehr »