Ärzte Zeitung online, 01.04.2018

Tarifabschluss

5,3 Prozent mehr für Sana-Ärzte

BERLIN. Ärzte an den Sana-Kliniken erhalten 5,3 Prozent mehr Gehalt. Darauf haben sich der Marburger Bund und der private Klinikkonzern in der dritten Verhandlungsrunde geeinigt.

Die Gehälter sollen in drei Stufen steigen. Rückwirkend zum 1. Januar dieses Jahres um 2,3 Prozent, zum 1. April des nächsten Jahres um weitere zwei Prozent und ab dem 1. Januar 2020 noch einmal um ein Prozent. Der neue Tarifvertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2020.

Verbesserungen wurden laut MB auch bei den Bereitschaftsdienst-Stundensätzen sowie der Erweiterung der Gehaltsmatrix erzielt. Diese gilt für Ärzte nach 13-jähriger fachärztlicher Tätigkeit. Damit trage jetzt auch Sana der Tatsache Rechnung, dass sich Krankenhäuser für Ärzte zu einem Dauerarbeitsplatz entwickelten.

Außerdem seien Vereinbarungen getroffen worden, die unabhängig vom Tarifeinheitsgesetz die Anwendung des Marburger Bund-Tarifvertrages sicher stellten. (eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Neue Leitlinie zum Kopfschmerz durch Schmerzmittel-Übergebrauch

Schmerzmittel können vorbestehende Kopfschmerzen verstärken und chronifizieren - wenn man sie zu oft, zu lange oder zu hoch dosiert einnimmt. Eine neue Leitlinie zeigt auf, wie Ärzte solchen Patienten helfen können. mehr »

Nicht nur zu viel LDL-C ist schädlich

Atherosklerose entsteht offenbar nicht nur, wenn zu viel LDL-Cholesterin im Blut zirkuliert. Der Aufbau der Partikel scheint ebenfalls eine wichtige Rolle zu spielen – und hier lässt sich therapeutisch eingreifen, wie Wissenschaftler zeigen. mehr »