Ärzte Zeitung, 28.07.2010
 

FDP für schärfere Richtlinie bei Spielzeug

BERLIN (dpa). Die FDP fordert eine Verschärfung der EU-Spielzeugrichtlinie. Die Grenzwerte für Schwermetalle und bestimmte aromatische Kohlenwasserstoffe müssten im Vergleich zur jetzigen Fassung der Richtlinie deutlich gesenkt werden, heißt es in einem Entwurf. Danach sollte erwogen werden, Spielzeuge als "Lebensmittelbedarfsgegenstände" zu klassifizieren, da Kinder sie häufig in den Mund nähmen. "Bei der Gesundheit unserer Kinder darf es keine Kompromisse geben", steht in dem Papier. Die Ende 2008 verabschiedete EU-Spielzeugrichtlinie muss bis spätestens Januar 2011 umgesetzt werden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Inhalatives Steroid bei Kindern – Keine falsche Zurückhaltung!

Die Angst vor Frakturen sollte bei asthmakranken Kindern kein Grund gegen die Kortisoninhalation sein. Zurückhaltung könnte sogar den gegenteiligen Effekt haben. mehr »

Ibuprofen plus Paracetamol so effektiv wie Opioide

Es müssen keine Opioide sein: OTC-Analgetika wirken bei Schmerzen in den Gliedmaßen ähnlich gut wie Opioide, so eine US-Studie. mehr »

Steigender Drogenkonsum bereitet Sorgen

Der Cannabiskonsum wird unter Jugendlichen langsam aber stetig populärer. Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung fordert einen massiven Ausbau der Präventionsangebote. mehr »