Ärzte Zeitung, 09.09.2015

USA

Studenten rauchen eher Marihuana als Tabak

ANN ARBOR. In einer Befragung der University of Michigan unter mehr als 1000 Studenten antworteten 21 Prozent, sie hätten in den zurückliegenden 30 Tagen Marihuana geraucht ("Pot"), bei der Frage nach Zigaretten waren es nur 13 Prozent.

Bei Alkohol antworteten 63 Prozent mit "ja", 43 Prozent sagten sogar, sie seien mindestens einmal in dem Zeitraum betrunken gewesen.

Die Universität befragt seit 35 Jahren bis zu 1500 College-Studenten zu Alkohol-, Tabak- und Rauschgiftkonsum.

Aktuell haben 5,9 Prozent der Studenten sogar "täglich oder fast täglich" Marihuana geraucht, ein Rekordwert (2007: 3,5 Prozent).

Unterschied bei den Geschlechtern: Männer (8,7) würden mehr als doppelt so oft täglich "Pot" rauchen wie Frauen (3,9) Prozent. (dpa)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Fünf wichtige Fakten zur Herzgesundheit der Deutschen

Heute wurde in Berlin der Herzbericht 2017 vorgestellt. Es zeigt sich, dass Herzerkrankungen jeglicher Art weiter zunehmen. mehr »

Trumps Leibarzt attestiert dem US-Präsidenten beste Gesundheit

US-Präsident Donald Trump attestierte sich kürzlich selbst kerngesund und ein "stabiles Genie" zu sein. Sein Leibarzt bestätigte ihm jetzt einen überragenden Gesundheitszustand – mit einer Einschränkung. mehr »

Ein Anästhetikum zur Behandlung bei schweren Depressionen?

Ketamin - einst als Anästhetikum entwickelt - hat sich in mehreren Studien bei Patienten mit therapieresistenten Depressionen bewährt. Doch: Für Euphorie ist es noch zu früh. mehr »