Ärzte Zeitung, 09.12.2016

Griechenland

Versorgung nur in Notfällen

ATHEN. Eine weitere Streikwelle wegen neuer Rentenkürzungen und Steuererhöhungen in Griechenland hat am Donnerstag auch die ärztliche Versorgung stark beeinträchtigt. So behandelten die Ärzte in staatlichen Krankenhäusern nur Notfälle, teilten ihre Verbände mit.

Immer wieder legen auch Ärzte und andere Heilberufe wegen der stufenweisen "Auflösung des Gesundheitssystems" als Folge der Sparpolitik ihre Arbeit nieder.

Der Haushalt 2017 sieht weitere Kürzungen und Einsparungen sowie Steuererhöhungen in Höhe von 2,5 Milliarden Euro vor. Die jüngste Protestwelle sollte bis Mitternacht dauern, einige Berufsgruppen – unter anderem die Seefahrer – haben bereits eine Verlängerung angekündigt. (jk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Neue Arzneien zum Schutz vor Brüchen

Osteoporose wird oft übersehen. Der Welt-Osteoporose Tag rückt die Erkrankung ins Bewusstsein. Zum Schutz vor Frakturen werden derzeit neue Substanzen erprobt. mehr »

Vergangenheit, die nicht vergeht

Ramstein, Eschede, Loveparade in Duisburg: Großunglücke lassen bei Opfern und oft auch bei Einsatzkräften seelische Wunden zurück. Psychotraumatologen können den Betroffenen in der Regel gut helfen. mehr »

Politik hat die Bedeutung der Arzneimittelforschung erkannt

Gute Versorgungsideen sind in der Politik willkommen, stellte Gesundheitsminister Jens Spahn bei der Springer Medizin Gala zum Galenus-von-Pergamon-Preis klar. mehr »