Ärzte Zeitung, 10.08.2015

Krebsregister

Brandenburg einigt sich auf Finanzierung

POTSDAM. Das Land Brandenburg und die Krankenkassen haben sich für 2015 auf eine Finanzierung des klinischen Krebsregisters geeinigt. Die Vereinbarung zur Übergangsfinanzierung wurde jetzt unterzeichnet.

Bis zum vergangenen Jahr wurde das Krebsregister, das in Brandenburg schon seit 1995 existiert, auf freiwilliger Basis von den Krankenkassen finanziert.

Ab diesem Jahr beteiligt sich nun das Land mit zehn Prozent der Gesamtkosten. Ab 2016 wollen Brandenburg und Berlin ein gemeinsames zentrales Krebsregister einrichten.

Gesundheitsministerin Diana Golze (Linke) verwies in einer Mitteilung auf den Nutzen für die behandelnden Ärzte.

Frank Michalak, Vorstands-Vorsitzender der AOK Nordost, bezeichnete die Finanzierungsvereinbarung als wichtigen Schritt im Kampf gegen den Krebs.

Der Vertrag zur Übergangsfinanzierung wurde außer von der AOK Nordost vom Verband der Ersatzkassen, der Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin, dem BKK Landesverband Mitte, der Knappschaft Regionaldirektion Cottbus, der Sozialversicherung für Landwirtschaften, Forsten und Gartenbau sowie vom Gesundheitsministerium unterschrieben. (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Epileptiker haben hohe Überdosisgefahr

Die Gefahr, an einer Medikamentenüberdosis zu sterben, ist bei Epilepsiekranken fünffach erhöht, so eine Studie. Doch es ist anders, als auf den ersten Blick gedacht: Schuld sind meist nicht die Antikonvulsiva. mehr »

Zehntausende Arztpraxen nicht ohne Barrieren zu erreichen

Nur ein Drittel der Arztpraxen in Deutschland gelten – auch nur zum Teil – als barrierefrei. Das schränke die freie Arztwahl körperlich beeinträchtigter Menschen ein, moniert die Linke-Sozialexpertin Sabine Zimmermann. mehr »

Nichtstun ist gefährlich für Patientendaten

Nur noch wenige Tage, dann tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung in Kraft. Grund genug auch für Ärzte, sich die Prozesse der Datenverarbeitung anzuschauen und auf Sicherheit abzuklopfen. mehr »