Ärzte Zeitung online, 07.05.2018

Wissenschaft

Ernst Jung-Preis ehrt bahnbrechende Forschung

HAMBURG. In Hamburg sind am Freitag die Preise der Jung-Stiftung für Wissenschaft und Forschung für Spitzenmedizin verliehen worden. Der mit 300.000 Euro dotierte Ernst Jung-Preis für Medizin 2018 ging an die Tübinger Mikrobiom-Forscherin Professor Ruth Ley und den Freiburger Neurowissenschaftler und Neuropathologen Professor Marco Prinz.

Ley ist Direktorin am Department of Microbiome Science am Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie. Sie erhält die Auszeichnung für ihre wegweisenden Arbeiten am intestinalen Mikrobiom. Prinz ist Ärztlicher Direktor am Institut für Neuropathologie am Uniklinikum Freiburg. Er erhielt den Preis für seine Forschung zur Entwicklung und Funktion der Mikrogliazellen. (maw)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Dieses Training hält jung

Forscher haben in einer Studie Trainingsformen identifiziert, die die Zellalterung verlangsamen: Wer sein Leben verlängern will, sollte wohl eher aufs Laufband als in die Muckibude. mehr »

Zoster-Impfempfehlung für Senioren und chronisch Kranke!

Gürtelrose ist weit verbreitet und die Therapiemöglichkeiten gegen die neuropathischen Schmerzen sind begrenzt. Die STIKO rät daher nun zum Impfschutz in Risikogruppen. mehr »

Widerspruchsregelung spaltet Ethikrat

Auch im Deutschen Ethikrat wird über die Organspende kontrovers diskutiert: Manche Mitglieder sehen eine Widerspruchslösung pragmatisch und als zumutbar für die Bürger, andere Probleme mit der Verfassung. mehr »