Ärzte Zeitung, 27.05.2016

Flüchtlingsversorgung

Vivantes betreibt neuen MedPunkt

BERLIN. Der kommunale Klinikkonzern Vivantes beteiligt sich künftig noch stärker an der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen in der Hauptstadt. Mit seinem Klinikum Neukölln betreibt er einen neuen sogenannten Med-Punkt in einer Flüchtlingsunterkunft in Neukölln. Damit unterstützt Vivantes die medizinische Versorgung von Geflüchteten nun in drei großen Unterkünften in Berlin.

In der Unterkunft mit derzeit etwa 570 belegten Plätzen werden seit Anfang Mai allgemeinmedizinische, kinderärztliche und gynäkologische Sprechstunden für Asylsuchende angeboten. Rund 90 Patienten wurden dort schon in der ersten Woche behandelt. "Unsere medizinischen ‚Stützpunkte‘ direkt in großen Unterkünften sind wichtige, erste Anlaufstellen für geflüchtete Menschen, wenn sie erkranken", so Vivantes-Chefin Dr. Andrea Grebe. (ami)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn packt Großreform Notfallversorgung an

Gesundheitsminister Spahn stößt eine weitere Großreform an: Bis 2021 soll die Notfallversorgung neu aufgestellt sein. Dazu muss das Grundgesetz geändert werden. mehr »

Spahn will bessere Hilfsmittel-Versorgung

15:52 Uhr Ärger über Hilfsmittelausschreibungen der Kassen könnte bald Schnee von gestern sein. Ein Änderungsantrag zum TSVG beinhaltet offenbar ein Ausschreibungsverbot. mehr »

Marburger Bund fordert deutliche Arbeitsentlastung

14:27 Uhr Im Vorfeld der Tarifverhandlungen für die Ärzte an kommunalen Krankenhäusern hat der Marburger Bund seinen Forderungskatalog vorgestellt. mehr »