Ärzte Zeitung, 02.11.2009

Mitglieder schulden Kassen 630 Millionen Euro

BERLIN (ble). Die mit der schwarz-roten Gesundheitsreform zum 1. April 2007 eingeführte uneingeschränkte Versicherungspflicht hat bei den Kassen zu Beitragsrückständen in dreistelliger Millionenhöhe geführt: Bis zum 31. März dieses Jahres hätten sich offene Forderungen in Höhe von 198,4 Millionen Euro ergeben, bestätigte eine Sprecherin des GKV-Spitzenverbands in Berlin.

Bei den freiwillig Versicherten beliefen sich die Beitragsrückstände sogar auf 431,9 Millionen Euro. Allerdings geht ein Teil der Verbindlichkeiten bei dieser Gruppe schon auf die Zeit vor dem 1. April 2007 zurück.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17515)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Diese Akuttherapie lässt Hypertoniker Berge erklimmen

Wenn Hypertoniker in großen Höhen kraxeln, steigt ihr Blutdruck viel stärker an als bei ähnlicher Belastung auf tieferem Niveau. Eine Akuttherapie kann dagegen helfen, berichten Ärzte. mehr »

Nach Laborreform - Alte EBM-Nummer, aber neue Fallen für den Bonus

So viel hat sich bei den Ausnahme-Kennnummern im Labor zum 1. April gar nicht geändert. Doch ihre Wirkung auf Laborkosten ist völlig anders als bisher. Lesen Sie am Beispiel des Diabetes, wie Sie neue Fallen im Labor vermeiden. mehr »

Neue MS-Medikamente für weniger Schübe und weniger Behinderung

Wie innovative Medikamente und neue Behandlungsrichtlinien die Therapie bei MS optimieren – das ist ein Schwerpunkt beim Kongress der Europäischen Neurologen in Lissabon. mehr »