Ärzte Zeitung, 08.02.2010

SPD rückt vom Fonds ab

BERLIN (dpa). Die SPD will Zusatzbeiträge für Kassenpatienten stoppen und stellt auch weitere Bestandteile des von ihr mitgeschaffenen Gesundheitsfonds infrage. Zunächst müsse das Defizit der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) durch ein forciertes Ausschöpfen von Effizienzreserven vermindert werden, forderte SPD-Fraktionsvize Elke Ferner am Montag in Berlin.

Falls nötig, müsse der Staat verstärkt mit Steuergeld eingreifen. "Schließlich sollen die Zusatzbeiträge ersetzt werden durch eine vollständige paritätische Finanzierung", sagte Ferner.

Auch den einheitlichen Beitragssatz will die SPD zur Disposition stellen. Unterschiedliche Beiträge von Kasse zu Kasse sollten wieder möglich werden, so Ferner.

Lesen Sie dazu auch den Kommentar:
SPD erklärt den Fonds zur Altlast

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17943)
Personen
Elke Ferner (86)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Kinderschutzhotline - Heißer Draht zu Ärzten

Über den Verdacht auf Kindesmissbrauch sprechen, ohne die Schweigepflicht zu verletzen: Das ermöglicht seit 2017 die Medizinische Kinderschutzhotline - eine Zwischenbilanz. mehr »

Hypertonie vor 40. Lebensjahr ist riskant

Junge Erwachsene, die einen erhöhten Blutdruck gemäß den US-amerikanischen Leitlinien von 2017 entwickeln, haben ein signifikant höheres Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse als Normotoniker. mehr »

Computervirus legt Klinik lahm

Das bayerische Klinikum Fürstenfeldbruck ist von einem Computervirus lahmgelegt worden. Es hatte sich daher auch von der Integrierten Leitstelle des Landkreises abgemeldet und nur dringende Notfälle aufgenommen. mehr »