Ärzte Zeitung, 13.07.2011

AOK zweifelt Ergebnisse einer BKK-Studie an

BERLIN (sun). Der AOK-Bundesverband hält die Berechnungen des Instituts für Mikrodatenanalyse zu einer für die Betriebskrankenkassen ungerechten Verteilung von Mitteln aus dem Gesundheitsfonds für nicht repräsentativ.

Vor allem über die standardisierte Zuweisung beim Krankengeld und einen daraus resultierenden Fehlbetrag von 205 Millionen Euro hatten sich die BKKen beklagt, die die Studie in Auftrag gegeben hatten.

Das Institut habe lediglich Daten von drei Prozent der gesetzlich Versicherten und von rund zehn Prozent der Krankenkassen herangezogen, zweifelte ein Sprecher des AOK-Verbandes die Ergebnisse an.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17816)
Organisationen
AOK (7546)
BKK (2211)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Spahn bringt TSVG im Kabinett auf den Weg

13.25 hDas Kabinett hat heute Morgen den Entwurf des TSVG durchgewunken – mit einigen Änderungen – auch zugunsten der Ärzte. mehr »

Viele falsche Vorstellungen, was Krebs verursacht

Stress, Handystrahlen und Trinken aus Plastikflaschen lösen Krebs aus, denken viele fälschlicherweise. Die wahren Risikofaktoren kennt nur jeder Zweite, so eine Studie. mehr »

Die übersehene Speiseröhren-Entzündung

Lange glaubte man, die eosinophile Ösophagitis komme nur selten vor. Inzwischen zeigt sich: Es gibt immer mehr Patienten mit dieser chronischen Entzündung der Speiseröhre. mehr »