Ärzte Zeitung, 12.09.2011

Abrechnungsstelle gegen GOÄ-Öffnungsklausel

MÜLHEIM (eb). Die PVS holding, eines der größten privaten Abrechnungsinstitute, hat ablehnend auf einen erneuten Vorstoß des Verbandes der privaten Krankenversicherung zugunsten einer Öffnungsklausel der GOÄ reagiert.

Die PKV fordert, mit ausgewählten Ärzten Sonderverträge über Qualität und Honorar abschließen zu können, und möchte dies im Rahmen der geplanten GOÄ-Reform realisieren.

Im Zuge der GOZ-Reform war sie allerdings damit gescheitert.

Nach Ansicht der privaten Abrechnungsstelle behindern die mit der Öffnungsklausel verbundenen Selektivverträge die freie Arztwahl des Privatpatienten.

Topics
Schlagworte
Krankenkassen (17443)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Hausarztverträge im Visier des BVA

Das Bundesversicherungsamt duldet Chronikerpauschalen in bisheriger Form nicht mehr. Bis Ende August müssen Kassen Verträge anpassen. Hausärzte-Chef Weigeldt ist vergrätzt. mehr »

Reiseimpfungen – Welcher Schutz ist nötig?

Egal, wohin die Reise geht, die Basisimpfungen sollten vorhanden sein. Doch auch 2018 gibt es für einige Länder spezielle Empfehlungen. mehr »

IQWiG hinterfragt Darmkrebs-Screening

Der aktuelle Rapid Report des IQWiG kommt ebenso wie der Abschlussbericht von 2013 zu dem Fazit: Der Nutzen des Screenings bei unter 55-Jährigen mit einem familiären Risiko für Darmkrebs ist unklar. mehr »