Ärzte Zeitung online, 08.04.2014

AOK Rheinland/Hamburg

Gerüstet für den Kassenwettbewerb

KÖLN. Die AOK Rheinland/Hamburg macht sich fit für den neuen Kassenwettbewerb. Die größte nordrhein-westfälische Krankenkasse erweitert ihr Leistungsangebot und strafft gleichzeitig die interne Organisation.

Nach einem Beschluss des Verwaltungsrats übernimmt die AOK Rheinland/Hamburg rückwirkend zum 1. Januar 2014 bei ihren Versicherten im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben die vollen Kosten bei einer künstlichen Befruchtung statt der vorgesehenen 50 Prozent. Seit dem 1. April zahlt sie auch für alle empfohlenen Reiseschutzimpfungen.

Mit der Ausweitung des Leistungsangebots kommt die Kasse nach eigenen Angaben den Wünschen der Versicherten nach. Gerade angesichts der hohen finanziellen Belastung bei der künstlichen Befruchtung hatten sich viele Kunden für eine Änderung ausgesprochen.

Die AOK verkleinert ihr Netz an Regionaldirektionen im Rheinland von 26 auf 13. In Hamburg bleibt es bei einer Regionaldirektion. Für die Versicherten ändert sich dadurch nichts, denn die Zahl der Geschäftsstellen bleibt unverändert bei 110.

Das Personal aus den geschlossenen Regionaldirektoren wird die Service-Teams der Kasse stärken. Einen Personalabbau soll es nicht geben. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Wenn Frauen beim Sex Urin verlieren

Unwillkürlicher Urinabgang beim Geschlechtsverkehr tritt bei Frauen öfter auf, als viele glauben. Gesprochen wird darüber nur selten. Dabei könnte den Betroffenen geholfen werden. mehr »

Aufgeschlossen, aber schlecht informiert

Jugendliche und junge Erwachsene halten sich beim Thema Organspende für eher schlecht informiert. Trotzdem sind sie dafür wesentlich aufgeschlossener als Ältere. mehr »

Hirnschaden durch zu viel Selen

Fast blind und dement kommt eine Frau zum Arzt. Dieser findet das Problem: Sie hat lange viele Selenpillen geschluckt. Die Nahrungsergänzung schädigte ihr Hirn dauerhaft. mehr »