Ärzte Zeitung, 05.08.2014

Kindesmissbrauchsopfer

Barmer schließt Vertrag mit Kinderklinik

KÖLN. Die Barmer GEK hat nach eigenen Angaben als erste Krankenkasse einen Vertrag mit einer Kinderklinik geschlossen, der zu einer lückenlosen Versorgung bei Kindeswohlgefährdung sorgen soll.

Über den Vertrag erhält die Kinderschutzambulanz der Vestischen Kinderklinik in Datteln eine Vergütung für die umfassende Untersuchung der Betroffenen und die detaillierte Dokumentation aller Befunde.

Der für eine sensible Versorgung der Kinder und Jugendlichen notwendige höhere Zeit- und Leistungsumfang wird bislang von den Krankenkassen nicht vergütet.

Die Kinderschutzambulanz finanziert die zusätzliche Arbeit aus Spendengeldern. (iss)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

So teilt sich die Arbeitszeit von Ärzten auf

Wie viel Zeit bringen Ärzte für GKV-Patienten auf, wie viel für Bürokratie? Wie sind die Unterschiede in Stadt- und Landpraxen und den Fachbereichen? Wir geben Antworten. mehr »

Sepsis – "häufigste vermeidbare Todesursache im Land"

Alle sechs bis sieben Minuten stirbt in Deutschland ein Mensch an einer Sepsis. Viele dieser Todesfälle wären vermeidbar. Ärzte, Patientenschützer und Politiker fordern jetzt: Die Blutvergiftung muss als Notfall akzeptiert werden. mehr »

"Hacker kommen wie durch eine offene Tür in Arzt-Systeme"

Nehmen niedergelassene Ärzte Gefahren durch Cyber-Angriffe ernst genug? Sie selbst glauben das mehrheitlich. Ein Sicherheitsexperte gießt Wasser in den Wein. mehr »