Ärzte Zeitung online, 12.11.2015

Hessen

Erste virtuelle Selbsthilfe bei Onlinesucht

FRANKFURT/MAIN. Die Techniker Krankenkasse (TK) in Hessen und die Hessische Landesstelle für Suchtfragen (HLS) bieten ein neues Selbsthilfeangebot bei Internetsucht. Bei "webC@RE" handelt sich nach eigenen Angaben um ein bundesweit einmaliges Projekt, da das virtuelle Angebot onlinesüchtige Menschen direkt im Netz erreichen will.

Die aktuell bestehenden Selbsthilfeangebote für Onlinesüchtige in Deutschland müssen nach Angaben von TK und HLS allesamt "real" an einem Therapieort aufgesucht werden. Die Gruppe "webC@RE" hingegen trifft sich immer dienstags; die Kommunikation erfolgt ausschließlich über den Chat-Dienst Skype.

"Ob wir schreiben, sprechen oder gar mit Kamera sprechen, entscheiden die Teilnehmer. Die Dokumentation umfasst lediglich statistische Größen, die Anonymität ist also gewährt, wenn gewünscht", sagt Patrick Durner, Medienpädagoge bei der HLS. (jk)

Ansprechpartner für den Erstkontakt ist Projektleiter Patrick Durner, erreichbar unter pd@hls-online.org.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Bekommen Kinder O-Beine durch Sport?

Zu O-Beinen neigen offenbar viele Kinder, die bestimmte Sportarten betreiben. Dabei wirkt die einseitige Druckbelastung im Knie als Wachstumsbremse, vermuten Forscher. mehr »

Strategie zur Künstlichen Intelligenz gefasst

Die Bundesregierung will Deutschland fit für die Künstliche Intelligenz machen. Dazu hat das Kabinett jetzt Eckpunkte einer Strategie beschlossen. Gesundheit ist ein zentrales Thema. mehr »

Oft wird gechattet mit dem Arzt

Das bundesweit beachtete Telemedizin-Modellprojekt DocDirekt in Baden-Württemberg kommt gut an, berichtet die KV. Besonders Männer nutzten das Angebot zur Fernbehandlung bisher. mehr »