Ärzte Zeitung, 02.06.2016

Schleswig-Holstein

5000 Flüchtlinge haben E-Karte

KIEL.Bislang sind in Schleswig-Holstein rund 5000 Asylbewerber von der AOK Nordwest mit der elektronischen Gesundheitskarte ausgestattet worden. Die AOK ist allerdings nicht für alle Kreise zuständig, so dass die tatsächlich ausgehändigte Zahl an Gesundheitskarten höher liegen wird.

Eine landesweite Zahlenübersicht liegt noch nicht vor. Gesundheitsministerin Kristin Alheit (SPD) sieht den Zwischenstand aber als Beleg, dass die elektronische Gesundheitskarte bei den Flüchtlingen ankommt. Schleswig-Holstein hatte die Karte zu Jahresbeginn eingeführt, um den Zugang zu medizinischen Leistungen zu vereinfachen. "Die Entscheidung, welche medizinische Hilfe akut erforderlich ist, gehört in die Hand von Ärzten", so Alheit. (di)

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