Ärzte Zeitung, 09.06.2016

Infektiologie

30.000 Euro für Weiterbildung

STUTTGART. Das Bundesgesundheitsministerium fördert infektiologische Zusatzweiterbildungen ab sofort mit pauschal je 30.000 Euro. Dies geht aus dem Krankenhausentgeltgesetz hervor. Die Deutsche Gesellschaft für Infektiologie (DGI) und die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin (DGIM) begrüßten die Zusage zur Förderung am Mittwoch in einer Mittelung.

Es sei ein wichtiger Schritt, um die infektiologische Versorgung in Deutschland zu verbessern, hieß es. Die Förderung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2016. Förderungsfähig sind Kliniken, die zur Zusatzweiterbildung Infektiologie berechtigt sind. Kliniken gehen bei deren Finanzierung zunächst in Vorleistung und beantragen dann den Zuschuss bei den Kassen. (aze)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Borderline und Psychosen "heilen" mit Antiepileptika

Manche psychisch Kranken brauchen keine Neuroleptika, sondern Antikonvulsiva. Tauchen im EEG bestimmte Muster auf, ist das ein Hinweis auf eine paraepileptische Psychose. mehr »

Epilepsierisiko nach Sepsis erhöht

Überleben Patienten eine Sepsis, ist die Gefahr epileptischer Anfälle in den folgenden Jahren vier- bis fünffach erhöht. mehr »

PKV muss für unverheiratete Paare zahlen

Nach Überzeugung des Oberlandesgerichts (OLG) Karlsruhe ist die Beschränkung der Kostenerstattung für eine künstliche Befruchtung auf Ehepaare in der PKV unzulässig. mehr »