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Sachsen

Kassen zahlen mehr für frühe Förderung

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DRESDEN. Die gesetzlichen Krankenkassen in Sachsen stellen mehr Geld für die Förderung von Kindern bereit, die in frühen Entwicklungsphasen Auffälligkeiten zeigen. Der Grundbetrag für die Diagnostik und das Erstellen individueller Hilfsprogramme steigt von 140 auf bis zu 220 Euro, teilte der vdek Landesverband Sachsen mit.

Auf die Neuerung hat sich der vdek mit dem Paritätischen Wohlfahrtsverband, der Diakonie und der Lebenshilfe geeinigt, die zusammen etwa zwei Drittel der Frühförderstellen in Sachsen betreiben. Die Einrichtungen bieten den Kindern Bewegungstherapien oder Sinnesschulungen.

Bei der Förderung bis zum Vorschulalter sollen drohende Behinderungen vermieden oder bereits vorhandene Beeinträchtigungen abgeschwächt werden. Jedes Jahr nehmen die 55 interdisziplinären Frühförderstellen und acht sozialpädiatrischen Zentren im Freistaat rund 2000 Kinder neu in die Frühförderung auf. (lup)

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