Ärzte Zeitung online, 09.05.2017

AOK Plus

37 Millionen Euro für Prävention

DRESDEN. Die AOK Plus hat im Vorjahr in Sachsen und Thüringen insgesamt rund 37 Millionen Euro für Prävention und Gesundheitsförderung ausgegeben. Das waren acht Millionen mehr als noch ein Jahr zuvor, was einem Plus von rund 27,6 Prozent entspricht, wie die Krankenkasse in Dresden mitteilte. Da die AOK Plus im genannten Zeitraum allerdings auch deutlich gewachsen ist, fällt die Zunahme pro Versichertem etwas geringer aus: Die Ausgaben pro Kopf stiegen von 10,43 im Jahr 2015 auf 12,37 in 2016 (plus 18,6 Prozent).

Mit rund 21 Millionen Euro floss das meiste Geld 2016 in die individuelle Prävention durch Gesundheitskurse. Jeweils rund sechs Millionen Euro wurden für die betriebliche Gesundheitsförderung und Präventionsprojekte in sogenannten nichtbetrieblichen Lebenswelten, also in Kitas, Schulen und Kommunen ausgegeben. Deutlich mehr Geld stellte die AOK Plus 2016 für die Selbsthilfeförderung bereit. 1.473 Selbsthilfegruppen und Kontaktstellen wurden 2016 mit rund 2,8 Millionen Euro unterstützt, das war der Krankenkasse zufolge etwa eine Million Euro mehr als noch ein Jahr zuvor. (lup)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Warum bei Dicken das Hirn hungert

Das Gehirn von schlanken und fettleibigen Personen reagiert unterschiedlich auf Energiezufuhr, so eine Studie. Und: Es gibt dabei eine Parallele zwischen Übergewicht und Depression. mehr »

"Je härter der Knoten, desto höher die Krebs-Wahrscheinlichkeit"

Schilddrüsenknoten werden immer häufiger diagnostiziert. Warum das so ist, welche Untersuchungen zur Abklärung nötig sind und welche Methode immer bedeutender wird, erläutert der Endokrinologe Prof. Matthias Schott. mehr »

Wenn Leitlinien in die Irre führen

Zum Vorgehen bei Patienten mit Mikro- oder Makrohämaturie gibt es verschiedene Empfehlungen – das schafft Unsicherheit. Forscher haben festgestellt, dass Krebs oft unentdeckt bleibt, wenn Ärzte nationalen Leitlinien folgen. mehr »