Ärzte Zeitung online, 04.10.2019

Kassen-Gesetz

Kliniken sollen Zuschläge für Pflegelöhne erheben

BERLIN. Um die Löhne in der Krankenpflege künftig zu finanzieren, sieht Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in seinem Gesetzentwurf zum „Faire Kassenwettbewerb-Gesetz“ einen millionenschweren Zuschlag auf Klinikrechnungen vor. Demnach sollen Krankenhäuser für das Jahr 2020 bei allen Behandlungen einen Aufschlag in Höhe von jeweils 0,3 Prozent des Rechnungsbetrages verlangen können. Dieser soll gesondert auf der Rechnung ausgewiesen werden, heißt es im Gesetzentwurf.

Die gesetzlichen Kassen sollen dadurch mit 225 Millionen Euro, die privaten Krankenversicherer mit 17 Millionen Euro belastet werden. (dpa/eb)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Grundlegend neue Pflegefinanzierung gefordert

Trotz Pflegeversicherung müssen immer mehr Senioren steigende Pflegekosten selbst zahlen. Damit der Eigenanteil nicht ausartet, fordert die DAK eine Mischfinanzierung. mehr »

Koalition will am Arztvorbehalt festhalten

Nach dem Bundesrat hat auch die Koalition einen Gesetzentwurf zur Änderung des Notfallsanitätergesetzes vorgelegt - und geht auf Gegenkurs zur Länderkammer. mehr »

Spahn will Jugendliche vor Werbung für Schönheits-Operationen schützen

Der Gesundheitsminister will sozialen Druck von Jüngeren nehmen, indem er an sie gerichtete Werbung für Schönheits-Eingriffe verbietet. Die gesellschaftliche Botschaft müsse sein: „Du bist ok, genauso wie Du bist“. mehr »