Ärzte Zeitung, 19.07.2012

Linke: Propofol nicht für Hinrichtungen!

BERLIN (fst). Die Links-Abgeordnete Kathrin Vogler hat die Bundesregierung aufgefordert, sich dafür einzusetzen, dass in der EU der Wirkstoff Propofol in die Liste der Anti-Folter-Verordnung aufgenommen wird.

Regierung und Arzneihersteller müssten schnell handeln, damit Betäubungsmittel aus deutscher Produktion nicht für Hinrichtungen verwendet werden, sagte Vogler, die eine parlamentarische Anfrage an die Regierung gerichtet hatte.

Zuvor hatte Großbritannien angekündigt, Propofol auf die Liste für die Exportkontrolle zu setzen.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

"Natürliche Cholesterinsenker" bei Statin-Intoleranz?

Nahrungsergänzungsmittel als "natürliche Cholesterinsenker" sind umstritten. Bei Patienten mit Statinunverträglichkeit können sie aber hilfreich sein. Was empfehlen Experten? mehr »

Bei der Digitalisierung viel Luft nach oben

Die KBV hat nachgefragt, was sich in Sachen Digitalisierung in den Arztpraxen schon getan hat. Fazit: Manches ist schon umgesetzt. Wo sind noch ungenutzte Chancen? mehr »

Forscher entdecken Mikroplastik in menschlichen Stuhlproben

12.43Eine Pilotstudie hat winzige Plastikpartikel in menschlichen Stuhlproben gefunden – weltweit. Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat unterdessen eine erste Stellungnahme abgegeben. mehr »