Ärzte Zeitung, 03.07.2008

Pflegenotruf in Brandenburg gestartet

POTSDAM (ami). Bei Konflikten und Gewalt in der Pflege alter Menschen steht in Brandenburg nun ein zentrales Beratungs- und Beschwerdetelefon zur Verfügung.

Der Pflegenotruf nach Berliner Vorbild soll dazu beitragen, das Thema aus der Grauzone herauszuholen. Die Anrufe laufen zunächst anonym auf. Pflegebedürftige, Angehörige, Pflegekräfte, Pflegeeinrichtungen aber auch Ärzte, die mit den negativen Folgen von Überforderungen in der Pflege konfrontiert sind, sollen dort Beratung, Informationen und Hilfsangebote erhalten.

Dafür steht ein Team von Mitarbeitern der AOK Brandenburg und des Diakonischen Werks Potsdam zur Verfügung. Das Schwerpunktprojekt im Rahmen der "Pflegeinitiative Brandenburg" ist eine Gemeinschaftsinitiative des Diakonischen Werks Potsdam, der AOK Brandenburg und des Landessozialministeriums und wird vom Ministerium aus Lottomitteln gefördert.

Der Pflegenotruf ist unter der Tel.: 0180/265 55 66 montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr erreichbar.

Topics
Schlagworte
Pflege (4804)
Organisationen
AOK (7167)

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Abwarten schlägt Op

Zumindest in den ersten sechs Jahren nach Diagnose haben Männer mit lokalisiertem Prostata-Ca eine bessere Lebensqualität, wenn sie sich nicht unters Messer legen. mehr »

No deal-Brexit? Dieses Szenario lässt NHS-Angestellte schaudern

Je mehr Zeit in ergebnislosen Verhandlungen verrinnt, desto nervöser werden Beschäftigte vor allem im Gesundheitswesen. Ein Brexit ohne Vertrag mit der EU? Im NHS fürchtet man in diesem Fall ein Desaster. mehr »

Der reine Telearzt kommt

Fernbehandlung ohne Erstkontakt in der Praxis? Im Ländle wird dieses Modell jetzt erstmals getestet. Die Kammer dort hat gerade das erste Projekt genehmigt. mehr »