Ärzte Zeitung, 04.05.2010

Bayern stärkt Geriatrie- und Palliativversorgung

MÜNCHEN (sto). Die Krankenhäuser in Bayern bauen die Akutgeriatrie und Palliativmedizin aus. Mit dabei sind vor allem auch Kliniken im ländlichen Raum. "Gesundheitspolitik ist in einer älter werdenden Gesellschaft die Sozialpolitik der Zukunft", sagte Bayerns Gesundheitsminister Markus Söder nach einer Sitzung des Krankenhausplanungsausschusses in München. Zusätzlich zu den bereits bestehenden vier Akutgeriatrien wurden jetzt weitere sieben anerkannt, und zwar das Diakoniewerk München-Maxvorstadt, die Klinik Indersdorf, die Klinik Wartenberg, das Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen, das Klinikum Augsburg, das Klinikum Landshut und das Klinikum Ingolstadt. Darüber hinaus leisten immer mehr bayerische Krankenhäuser eine palliativmedizinische Versorgung - auch ohne eigene Palliativstation. An neun Krankenhäusern sind derzeit "Palliativmedizinische Dienste" anerkannt. Diese sind das Klinikum Neuperlach in München, die Kreisklinik Wolfratshausen, die Klinik Mühldorf am Inn, die Klinik Bad Aibling, das Waldkrankenhaus St. Marien in Erlangen, das Krankenhaus St. Josef in Regensburg, die Klinik Fränkische Schweiz in Ebermannstadt, das Krankenhaus Aichach und das Klinikum der Universität Regensburg. Damit sei die palliativmedizinische Versorgung auch im ländlichen Raum verbessert worden, betonte Söder.

Topics
Schlagworte
Pflege (5531)
Personen
Markus Söder (276)
Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

Lebensmittelallergie kommt oft mit den Jahren

Viele Menschen glauben, sie haben eine Nahrungsmittelallergie – dabei ist das oft falsch, so Forscher. Und wer eine hat, bekommt sie häufig erst als Erwachsener. mehr »

Wenn HIV-Selbsttests falsch anschlagen

Die Packungsbeilagen etlicher HIV-Selbsttests sind fahrlässig unvollständig: Über die eher geringe Wahrscheinlichkeit, bei einem positiven Test tatsächlich infiziert zu sein, erfahren Anwender nichts. mehr »

Für eine Welt ohne Typ-1-Diabetes

Ein hohes Risiko für Typ-1-Diabetes im Kindesalter erkennen und die Krankheit verhindern, ist das Ziel von Wissenschaftlern. Eine provokante PR-Aktion wirbt für ihre Arbeit. mehr »