Direkt zum Inhaltsbereich

Kommentar

Zuwanderer dringend gesucht

Von Sunna Gieseke Veröffentlicht:

Die Probleme sind bereits absehbar: Bis 2030 werden einer Studie des Wirtschaftsprüfungsunternehmes PwC zufolge in Deutschland eine Million Ärzte und Pflegekräfte fehlen. Gleichzeitig nimmt aufgrund der demografischen Entwicklung der Bedarf an medizinischen Leistungen zu. Die Frage, wer die Menschen behandeln und pflegen wird, ist jedoch ungeklärt.

Es droht mehr Last auf weniger Schultern - und das wird die bereits für die hohe Arbeitsbelastung bekannten Berufe nicht attraktiver machen. Damit wird es noch schwerer, den Nachwuchs für diese Berufe zu motivieren.

Der Ruf nach ausländischen Fachkräften dürfte lauter werden. Doch zeigen Studien, dass ein Fachkräftemangel nicht nur in Deutschland droht. Im globalen Wettbewerb um gut ausgebildetes Personal steht Deutschland jedoch in der Gunst der Zuwanderer nicht ganz oben auf der Liste.

Die Zuwanderungswelle schwappt Richtung England und Schweiz am deutschen Markt vorbei. Was hierzulande fehlt, sind attraktive Arbeitsbedingungen: mit wenig Bürokratie und familienfreundlichen Zeitmodellen - und damit ließe sich vielleicht auch der eigene Nachwuchs begeistern.

Lesen Sie dazu auch den Bericht: Mehr Last auf weniger Schultern - in Deutschland fehlen Fachkräfte

Schlagworte:
Ihr Newsletter zum Thema
Mehr zum Thema
Kommentare
Vorteile des Logins

Mit unserem kostenloses Login erhalten Ärztinnen und Ärzte, Medizinstudierende sowie Fachkräfte im Gesundheitswesen vollen Zugriff auf unsere medizinischen und praxisrelevanten Inhalte.

Haben Sie schon unsere Newsletter abonniert?

Von Diabetologie bis E-Health: Unsere praxisrelevanten Themen-Newsletter.

Jetzt neu jeden Montag: Der Newsletter „Allgemeinmedizin“ mit praxisnahen Berichten, Tipps und relevanten Neuigkeiten aus dem Spektrum der internistischen und hausärztlichen Medizin.

Top-Thema: Erhalten Sie besonders wichtige und praxisrelevante Beiträge und News direkt zugestellt!

Newsletter bestellen »

Top-Meldungen

Überprüft

5 Mythen übers Impfen im Faktencheck

Lesetipps
Ein Arzt stellt während einer ärztlichen Konsultation und Untersuchung ein Rezept für einen Asthma-Inhalator aus.

© Goffkein / stock.adobe.com

Asthmakontrolle und SABA-Übergebrauch

Schlecht kontrolliertes Asthma: Was getan werden kann

MRT-Bild eines Schädels, das im linken Auge eine Netzhautablösung zeigt.

© James Cavallini / Science Photo Library

Aufklärung zu Risikogruppen essenziell

Netzhautablösung: Warnzeichen rechtzeitig erkennen