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Pflege-Verband fürchtet Konkurrenz durch VERAH

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ERFURT (eb). Der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) hat die AOK Plus und die KV Thüringen für die Aufgabenverteilung im künftigen VERAH-Projekt kritisiert. Nach Ansicht des Verbandes werden die "Versorgungsassistentinnen in der Hausarztpraxis" (VERAH) auch Leistungen der häuslichen Krankenpflege übernehmen.

Der bpa fürchtet, dass durch die Arzthelferinnen, die in dem VERAH-Projekt arbeiten, Doppelstrukturen zu Lasten der privaten Pflegedienste geschaffen werden. So seien Arbeitsplätze in Gefahr, sagte Margrit Benkenstein vom bpa in Thüringen.

 Laut Mitteilung des Verbandes haben sich viele ehemaligen Gemeindeschwestern seit den 90er Jahren mit eigenen Pflegediensten selbstständig gemacht. Daher sei bereits eine Versorgungsstruktur vorhanden, der nicht durch das VERAH-Projekt zerstrört werden solle, so der bpa.

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