Ärzte Zeitung online, 05.09.2019

Rheinland-Pfalz

Pauschalen pro Auszubildendem für Pflegeausbildung festgelegt

MAINZ. Für 2020 und 2021 haben verschiedene Gesellschaften, Verbände und Krankenkassen in Rheinland-Pfalz Pauschalen vereinbart, die pro Schülerin und Schüler an die Pflegeschulen und die Träger der Praktischen Pflegeausbildung fließen. Das teilt das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit am Mittwoch per Pressemitteilung mit. Die neue, generalistische Ausbildung in der Pflege soll zum 1. Januar 2020 starten.

Laut der Rahmenvereinbarung beträgt das ausverhandelte Budget für die Schulen – je nach Lehrer-Schülerverhältnis – bei 8580 Euro (1:20), 8980 Euro (weniger als 1:20 bis 1:17,5) beziehungsweise 9380 Euro (1:17,5 bis 1:15).

Zentral sei dabei die Sicherung des Status Quo in den Gesundheits- und Krankenpflegeschulen für eine Übergangszeit von fünf Jahren, so das rheinland-pfälzische Gesundheitsministerium weiter. Das Budget für die Träger der praktischen Ausbildung belaufe sich auf 8420 Euro.

„Heute machen wir einen nächsten sehr wichtigen Schritt zur Sicherung des Fachkräftebedarfs in der Pflege“, so die rheinland-pfälzischen Ministerinnen Sabine Bätzing-Lichtenthäler, (Gesundheit) und Dr. Stefanie Hubig (Bildung). „Mit der gemeinsamen Vereinbarung sind wir bundesweit eines der ersten Länder, die hier eine Einigung erzielen konnten“, erklärte Bätzing-Lichtenthäler weiter. (ato)

Rahmenvereinbarung zur Pflegeausbildung in Rheinland-Pfalz: pflegefachkraft.rlp.de

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