Ärzte Zeitung, 22.12.2015

Berlin

Mobile geriatrische Reha macht weiter

BERLIN.Wenige Wochen nach Schließung der einzigen geriatrischen Rehaklinik Berlins wird deren mobile geriatrische Reha weitergeführt. Das teilten die Median-Kliniken mit.

Neuer Standort für das neunköpfige Team ist das Median-Haus in Berlin-Kladow. Zwei Ärzte, zwei Ergotherapeuten, zwei Physiotherapeuten, ein Psychologe und Logopäde sowie eine Sozialarbeiterin bilden das mobile geriatrische Rehabilitationsteam (MGR), das zur Zeit 20 Patienten pro Woche betreut, und zwar in deren privatem Umfeld.

Die Reha-Form ist ein spezielles Angebot für Patienten, deren Gesundheitszustand weder eine ambulante noch eine stationäre Reha zulässt. Vor allem Menschen mit erheblichen Schädigungen der mentalen Funktion und Störungen der Sinnesfunktionen, die im eigenen Umfeld bleiben sollten, werden vom MGR betreut.

Ende Oktober war die geriatrische Rehaklinik in Berlin-Mitte geschlossen worden, weil sie nach Median-Angaben nicht mehr wirtschaftlich zu betreiben war. Viele Ärzte, Pfleger und Therapeuten fanden neue Arbeitsplätze in den Schwesterkliniken in Kladow, Hoppegarten und Grünheide. (juk)

Weitere Beiträge aus diesem Themenbereich

Schreiben Sie einen Kommentar

Überschrift

Text

Die Newsletter der Ärzte Zeitung

Lesen Sie alles wichtige aus den Bereichen Medizin, Gesundheitspolitik und Praxis und Wirtschaft.

NEU als Themen abonnierbar: Frauengesundheit und Kindergesundheit

In welchem Alter die Lust an Bewegung schwindet

Kinder bewegen sich viel, rennen und toben gerne. Das ändert sich, wenn sie älter werden. Bislang dachte man, dass der Wandel mit der Pubertät einsetzt – doch weit gefehlt. mehr »

Ärzte wollen nicht klein beigeben

Beim bundesweiten Protesttag gegen das Terminservicegesetz haben sich niedergelassene Ärzte über alle Fachgruppen einig in ihrer Ablehnung gezeigt. mehr »

Dicke Luft um Grenzwerte

In die Debatte um gesundheitliche Auswirkungen von Luftschadstoffen haben sich weitere Politiker und Ärzte eingeschaltet. SPD-Gesundheitsexperte Lauterbach sieht keinen Anlass, die Grenzwerte zu verändern. mehr »